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Das Mädchen vom Mond

Einst lebte ein Mädchen,

Weit weg, im Reiche der Schatten,

Als Kind lief sie weg, der Sonne hinterher,

Sie lebte von nun an von Ratten.

 

Sie rannte und rannte,

Nächte lang in Richtung Tag,

Über die Dächer, durch Wüsten und Straßen,

Bis sie der Müdigkeit erlag.

 

Sie sank zu Boden,

Auf kaltem, hartem Grund,

Da berührte sie Wärme, drei helle Strahlen

Streiften die Wangen, den Mund.

 

Aus einer Wolke sprach ein Engel zu ihr:

Für deinen Kampfgeist, für Hoffnung und Mut,

Will ich dir Sonne geben, doch kehrst du zurück,

Verlässt dich dein Glück, und du zahlst mit Blut.

 

Sie stimmte zu und ihr ging es gut,

Ganze drei Jahre voll Leben,

Doch dachte sie oft an die Leute daheim,

Und sie konnte sich nie vergeben.

 

Schwarze Gedanken erfüllten sie,

Der Schatten in ihr brach heraus,

Im dunkelsten Zimmer begann sie zu grüblen

Und blieb fortan verschlossen im Haus.

 

Als dunkle Gestalten in ihrem Traum

Sie durch die Nächte gnadenlos jagten,

Erhob sie kein Schwert mehr, kein Schwert aus Licht,

Weil ihr beim Halten die Hände verzagten.

 

Eines Tages, da kehrte sie um,

Sie besuchte die alten Ratten,

Nach nur wenigen Schritten war die Sonne verschleiert

Und sie stand im finsteren Schatten.

 

Dort brach sie zusammen,

Nach nur einer Sekunde,

Und in ihrem Herzen, blutig und still,

Eine tötliche Wunde.

 

Doch als der Tod mit eiskalter Hand

Ihr schloss die blass-bleichen Lider,

Blieb nichts als das Licht von ihrer Seele,

Und man sah die Schatten nie wieder.

 

 

 

 

 

 

22.9.14 22:13
 
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